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„What would Jesus do?“ – Tag der Jugend

Kirchliche Jugendarbeit (kja) und Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in der Diözese Würzburg feiern Kiliani – Sechs Aktionen im Bistum verteilt
Darunter die Kanutour der Regionalstelle und des MAK in Karlstadt

Würzburg/Aschaffenburg/Miltenberg/Karlstadt/Bad Kissingen/Bad Neustadt/Gelchsheim/Schweinfurt (POW) Die Jugendverbände der Diözese Würzburg haben am Samstagnachmittag, 10. Juli, den „Kiliani-Tag der Jugend“ gefeiert. Coronabedingt fand die Veranstaltung dezentral statt. Der gemeinsame Tag der Kirchlichen Jugendarbeit (kja) und des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) umfasste in diesem Jahr zum Beispiel Kanufahren, Sightjogging und Jugendgottesdienste an fünf verschiedenen Orten. Das diesjährige Motto der Kiliani-Wallfahrtswoche lautete „Wir aber wollen, von der Liebe geleitet, die Wahrheit bezeugen und in allem auf ihn hin wachsen. Er, Christus, ist das Haupt“. Die kja übersetzte das für sich so: „What would Jesus do? Inflamed“ „Es geht darum, herauszufinden, wofür wir brennen, was uns entflammt“, erklärte Daniela Hälker, Referentin der kja-Leitung. Jugendseelsorgerin Birgit Hohm organisierte die Aktivitäten in Würzburg und stand dem dezentralen Tag der Jugend anfänglich skeptisch gegenüber: „Ich konnte mir das zunächst gar nicht vorstellen, aber durch den Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen und das Gebet von Diözesanjugendseelsorger Stephan Schwab, das an allen Orten gebetet wird, stehen wir doch in Verbindung.“
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Zur Einstimmung in die Kiliani-Woche wurde bereits am Sonntagabend, 4. Juli, eine „messe@kross“ mit „kross – Junge Kirche Schweinfurt“ in Schweinfurt gefeiert. Wie mühsam es ist, gegen den Strom zu schwimmen, konnten die rund zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Veranstaltung der kja-Regionalstelle Main-Spessart erfahren. Unter der Leitung von Regionaljugendseelsorgerin Katrin Fuchs, Uwe Breitenbach und Eva Wenzl vom Ruderclub kämpften die Jugendlichen mit den Kanus gegen die starke Strömung des Mains an. „Schnell erfuhren die Teilnehmer am eigenen Leib, dass es nur gemeinsam gut vorangehen kann und man sich aufeinander verlassen muss, um sich auf ein Ziel zubewegen zu können“, sagte Breitenbach. Fuchs lud die Jugendlichen schon bei der Vorstellrunde ein, sich Gedanken zum diesjährigen biblischen Motto zu machen: „Wofür brenne ich? Was sind meine Vorlieben, meine Ziele?“ Nach den Anstrengungen tankten die Jugendlichen beim Grillen am Schulgelände der Leo-Weismantel-Schule wieder Kräfte. Mit einem spirituellen Impuls spannte Jugendseelsorgerin Fuchs den Bogen zum biblischen Motto. Mit passenden Liedern lud sie die Teilnehmer ein, ihre Begeisterung für ihre Lebensziele deutlich zu spüren und mit anderen zu teilen.

Bei „Unterwegs am Untermain“ der kja Aschaffenburg und Miltenberg feierten den Auftaktgottesdienst im Freien bei der Kirche Sankt Agatha in Aschaffenburg rund 35 Personen mit. Die Tour zum Jugendhaus Sankt Kilian in Miltenberg konnte individuell bestritten werden und wurde mit Tandem, Bahn und Fahrrad zurückgelegt. Verschiedene Stationen mit QR-Codes, hinter denen sich Spielideen und Impulsfragen verbargen, aber auch Getränkestationen waren auf der Route angesiedelt. Über 50 Personen ließen den Tag mit dem Gottesdienst am Jugendhaus Sankt Kilian ausklingen.

Der am Volkersberg geplante Tag voller Action fiel aufgrund der geringen Teilnehmerzahl aus. Die kja-Regionalstellen Bad Kissingen und Bad Neustadt feierten kurzerhand einen Lagerfeuergottesdienst. Gemeinsam mit zwei Teilnehmern verbrachten sie über drei Stunden am Lagerfeuer und feierten eine Art „Kleinst-Kiliani". Dabei wurde die Kiliansgeschichte erzählt, Lagerfeuerpopcorn gemacht und Spiele gespielt.

Ihre Fürbitten an mit Helium gefüllten Luftballons schickten die 76 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Jugendgottesdienstes im Freibad von Gelchsheim (Landkreis Würzburg) in den Himmel. Die kja-Regionalstellen Kitzingen und Ochsenfurt organisierten den Freiluftgottesdienst „Neuer Himmel“ mit Weihbischof Ulrich Boom. Bei einer interaktiven Aktion vervollständigten die Teilnehmer den Satz „Himmel ist für mich…“. Antworten waren zum Beispiel: „grenzenlose Freiheit ohne Verpflichtungen“, „wo verstorbene Menschen aufgenommen werden“ oder „Unendlichkeit“. Für die musikalische Begleitung sorgte eine Jugendband.

Die Regionalstelle Würzburg ließ den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Wahl: „Actionbound“ oder „Sightjogging“. Abgerundet wurden die Aktivitäten mit einem Gottesdienst in der Jugendkirche und im Innenhof des Kilianeums-Haus der Jugend. Rund zwei Dutzend Jugendliche feierten diesen mit.

Magdalena Rössert (POW)

 

 

Gemeinsam in einem Boot gegen den Strom

Jugendliche und Ministranten beim Kilianijugendtag in Main-Spessart

Karlstadt. (ub) Wie mühsam es ist gegen den Strom zu schwimmen, konnten die Teilnehmer des diesjährigen Kilianijugendtages in Main-Spessart erfahren. Unter der Leitung von Regionaljugendseelsorgerin Katrin Fuchs und Uwe Breitenbach von der Regio Main-Spessart konnten die Jugendlichen bei der diesjährigen dezentralen Kilianijugendveranstaltung in Karstadt, unterstützt von Eva Wenzl vom Ruderclub, auf dem Main mit den Kanus gegen die starke Strömung ankämpfen.

Schnell erfuhren die Jugendlichen am eigenen Leib, dass es nur gemeinsam gut vorangehen kann und man sich aufeinander verlassen muss, um sich auf ein Ziel zu bewegen zu können. Katrin Fuchs lud die Teilnehmer schon bei der Vorstellrunde ein, sich Gedanken zum diesjährigen biblischen Motto zu machen: Wofür brenne ich!? Was sind meine Vorlieben, meine Ziele!?

Die lange Tradition des Kanufahrens entstammt dem Ministrantenarbeitskreis im Dekanat Karlstadt, der mit seinen ehrenamtlichen Mitarbeitern und Rettungsschwimmern die Maßnahme unterstützte und damit die Kräfte bündelte indem man sich auf ein gemeinsames Projekt verständigte. Viel Freude hatten die Teilnehmer aber dennoch, obwohl es einer Bootsbesatzung nicht gelungen war, sich gegen die Strömung durchzusetzen und sich deshalb flussabwärts aus den Fluten ans Ufer kämpfen musste.

Umso mehr war dann die Stärkung beim Grillen am Schulgelände der Leo-Weismantel-Schule willkommen, um wieder Kräfte zu tanken. In einem spirituellen Impuls spannte Jugendseelsorgerin Katrin Fuchs noch einmal den Bogen zum biblischen Motto. Mit passenden Liedern „Wagt euch zuden Ufern, schwimmt gegen den Strom...“ lud sie die Teilnehmer ein, noch einmal ihre Begeisterung für ihre Lebensziele deutlich zu spüren und mit anderen auszutauschen. Mit einem Kuchendessert ließen die jungen Christen den erlebnisreichen Tag gemütlich ausklingen.

Text: Uwe Breitenbach
Foto: Eva Wenzl

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Die teilnehmenden Mannschaften der Miniolympiade nach absolvierten Wettkämpfen und der Siegerehrung, zusammen mit dem Leitungsteam der beiden Ministrantenarbeitskreise.
(Der Wettkampf stand unter einem Hygienekonzept in dem die Mannschaften getrennt blieben. Zum Abschlussfoto wurden die Masken für das Foto kurz abgenommen.)


Wernfeld. Mit großem Eifer dabei waren die Teilnehmer der Ministrantenolympiade der Ministrantenarbeitskreise vom Dekanat Karlstadt und Lohr. Als Ersatz oder Nachholveranstaltung für das ausgefallene Dekanatsministrantenfußballturnier im Januar wollten die Verantwortlichen aus den Leitungsteams mit Religionspädagoge Uwe Breitenbach von der Regionalstelle für kirchliche Jugendarbeit (KJA) den Jugendlichen und Kindern wieder die Gelegenheit für eine spannenden Wettkampf bieten.

Lange hing die Maßnahme am seidenen Faden, denn die Zustimmung vom Landratsamt wegen der coronabedingten Veranstaltungsverbote kam erst knapp zwei Wochen vor dem Termin. Dennoch hatten die Mitarbeiter aus den Leitungsteams schon seit gut zwei Monaten mit viel Optimismus mit der Planungsausarbeitung begonnen.

So standen natürlich „dienstgemäße“ Disziplinen auf dem Programm: Weihrauchfassweitwurf, dann Gabenbereitung (Tablett mit zwei gefüllten Bechern in einer Staffel in einen Eimer füllen) oder der blinde Bartimäus, wo die Gruppe einen „Blinden“ über Zuruf durch einen Hindernisparcours führen musste.

Außerdem gab es noch Aufgaben rund um Wernfeld zu lösen: so mussten Bilder von markanten Orten gefunden werden:

Die Nepomukstatue, die Markuskapelle, kleine Bildstöcke und Heiligenfiguren, dazu Inschriften oder Jahreszahlen.

Auf jeden Fall waren die sieben Mannschaften mit großer Begeisterung dabei und die Siegerplatzierungen unterschieden sich teilweise nur durch einen Punkt. Für alle Mannschaften gab es eine Urkunde, eine Medaille und eine Sonnenkappe mit Logo vom MAK.

Die Platzierungen:

  1. Aschfeld1
  2. Aschfeld2
  3. Schaippach
  4. Retzstadt
  5. Schwebenried
  6. Tiefenthal
  7. Eußenheim/Wernfeld

Überschattet vom Amoklauf in Würzburg lud Uwe Breitenbach zu Beginn gleich zu einer Gedenkminute für die Verletzten und Todesopfer ein. Geistlicher Begleiter Jens Breitenbach schloss den Wettkampf mit einem spirituellen Impuls ab, in dem er den Bezug zwischen einem fürsorglichen Trainer für eine Mannschaft mit dem Schutz und der Fürsorge Gottes verglich und dessen Segen auch zusprach.

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Unser Dekan Albin Krämer wurde zum neuen Leiter der Hauptabteilung Seelsorge ernannt. Im Zuge dessen wird er seine Aufgabe als Dekan abgeben. 
Wir danken Albin Krämer für die letzten 6 Jahre als Dekan, in denen er die Ministrantenarbeit tatkräftig unterstützte und uns in vielen Gottesdiensten anlässig der Dekanatsministrantentage oder -ausflüge begleitete.
Wir wünschen ihm alles Gute an seiner neuen Stelle.

Würzburg (POW) Bischof Dr. Franz Jung hat zum 1. Februar 2021 Domkapitular Albin Krämer zum neuen Leiter der Hauptabteilung Seelsorge ernannt. Weiter ernannte der Bischof ebenfalls zum 1. Februar 2021 die Referentin des Generalvikars, Kathrin Pfeil, und den neuen Dompfarrer Stefan Gessner zu Ordinariatsräten. Krämer, Pfeil und Gessner haben damit Sitz und Stimme im Allgemeinen Geistlichen Rat, dem Beratergremium des Bischofs. Ebenfalls Ordinariatsräte sind zum 1. Februar 2021 die Hauptabteilungsleiter Dr. Martin Faatz (Zentrale Aufgaben), Robert Hambitzer (Personal), Sven Kunkel (Finanzen und Immobilien) und Dr. Christine Schrappe (Bildung und Kultur). Damit setzt sich der Allgemeine Geistliche Rat des Bischofs aus den Mitgliedern des Domkapitels und den Ordinariatsrätinnen und -räten zusammen.

Albin Krämer (63) folgt als Leiter der Hauptabteilung Seelsorge Weihbischof Ulrich Boom nach, der diese Aufgabe zum 31. Dezember 2020 auf eigenen Wunsch abgegeben hatte. Krämer, bisher Pfarrer und Leiter der „Pfarreiengemeinschaft der Frankenapostel, Zellingen“ und der Pfarreiengemeinschaft „Retztal, Retzbach“ sowie Dekan des Dekanats Karlstadt, wird als Hauptabteilungsleiter nach Würzburg wechseln und seine Aufgaben als Pfarrer, Dekan und Sprecher des Priesterrates sowie Geistlicher Begleiter der Ständigen Diakone abgeben. Die Stelle des Leiters der Hauptabteilung Seelsorge war erstmals ausgeschrieben worden. Für Krämer als geeignetsten Bewerber sprachen vor allem seine überdiözesane Tätigkeit als Bundespräses der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) von 2004 bis 2011 in Köln, sein Engagement für die Gemeindekatechese auf Diözesanebene sowie seine pastorale Tätigkeit und seine Leitungserfahrung als Pfarrer und Dekan.

Krämer wurde 1957 in Aschaffenburg geboren und wuchs in Obernburg auf. Bischof Dr. Paul-Werner Scheele weihte ihn am 25. Februar 1984 in Würzburg zum Priester. Anschließend wirkte Krämer als Kaplan in Nieder- und Oberwerrn und Hambach, Schweinfurt-Sankt Peter und Paul sowie Würzburg-Zu Unserer Lieben Frau. 1987 wurde er Pfarrer von Unterleinach und Oberleinach. Zugleich hatte er bis 1993 das Amt des Diözesankuraten der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) inne. Von 1996 bis 2004 übernahm Krämer die Aufgabe als Diözesanpräses der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und Leiter der Betriebsseelsorge. 2004 wurde er Bundespräses der KAB Deutschland mit Dienstsitz in Köln. Seit 2012 ist Krämer Leiter der „Pfarreiengemeinschaft der Frankenapostel, Zellingen“. Gleichzeitig wurde er Geistlicher Begleiter der Ständigen Diakone des Bistums Würzburg. 2015 wurde Krämer zum Dekan des Dekanats Karlstadt gewählt. Pfarradministrator der Pfarreiengemeinschaft „Retztal, Retzbach"ist Krämer zudem seit 2017. Als Regionalsprecher der Dekane der Region Würzburg ist er Mitglied im Priesterrat und im Diözesanpastoralrat. Seit 2019 ist er zudem Sprecher des Priesterrats.

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Wir wünschen Euch und Euren Familen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest 2020.

Es ist für viele sicherlich ein etwas anderes Fest als sonst.
Dennoch hoffen wir, dass Ihr all Eure Sorgen für ein paar Tage vergessen könnt um den weihnachtlichen Frieden zu genießen.

Leider kann das Fußballturnier im Januar 2021 nicht wie gewohnt stattfinden, da keine Zuschauer erlaubt sind.

Wir planen eine Verschiebung des Turniers auf den Sommer und arbeiten an einer alternative Aktion im Frühjahr.

Bei idealem Wetter konnten die am Kiliani-Tag teilnehmenden Jugendlichen und Ministranten erfahren, was es heißt, gemeinsam in einem Boot zu sitzen, heißt es in einer Pressemitteilung. Anlässlich der Kilianiwallfahrtswoche hatten die Regionalstelle für kirchliche Jugendarbeit (KJA) und der Ministrantenarbeitskreis des Dekanates Karlstadt (MAK KAR) zu einer ersten Präsenzveranstaltung  nach Karlstadt eingeladen. In Kooperation mit dem Ruderclub konnten das dortige Gelände und auch die Boote für die Jugendveranstaltung genutzt werden.

Jugendbildungsreferentin Eva Wenzl, Jugendseelsorgerin Katrin Fuchs und MAK–Leiter Uwe Breitenbach, die für die Veranstaltung verantwortlich zeichneten, hatten dafür auch ein spezielles Hygienekonzept entwickelt und genehmigen lassen.

Nachdem eine Kanufahrt schon traditionell zum Jahresprogramm des Ministrantenarbeitskreises gehört und die Regionalstelle zum Kilianijugendtag auch eine Bootsfahrt planen wollte, entschloss sich das Vorbereitungsteam, hier die Kräfte zu bündeln und gemeinsam die Jugendlichen „ins Boot zu holen“.

Passend zum Thema gestaltete Jugendseelsorgerin Katrin Fuchs einen spirituellen Impuls, bei dem die Teilnehmer zuerst ein Papierschiffchen falten mussten und dann mit ihren Wünschen und Hoffnungen beschriften durften. Dieses wurde dann am Ende der Veranstaltung auf dem Main auf die Reise geschickt.

Bildungsreferentin Eva Wenzl, zugleich auch Übungsleiterin beim Ruderclub, gab eine Einführung in die Handhabung der Boote und das Verhalten auf dem Wasser. Uwe Breitenbach sorgte dann für die Verteilung der Teilnehmer auf die Boote mit je einem verantwortlichen erwachsenen Bootsführer. Obwohl noch nicht alle der Jugendlichen schon einmal in einem Kanu gefahren sind, klappten die Fahrmanöver bei den meisten gleich auf Anhieb. Nach einer kurzen Erfrischung und Badepause im Main kurz vor Himmelstadt waren die Besatzungen schnell wieder im Boot auf der Zielgeraden bei Karlstadt. Jetzt gab es noch die Möglichkeit, verschiedene Einerkajaks unter Aufsicht zu testen, bevor dann sichtlich erschöpft und hungrig die Bratwürste vom Grill samt Beilagen verspeist wurden.

Eine Wanderung zur Karlsburg mit kooperativen Spielen und anschließend der Rückweg über die Innenstadt mit einem Eis forderte die Teilnehmer zwar noch einmal, rundete die Veranstaltung aber auch wunderbar ab. So wurde mehrfach bei der Abschlussreflexion erwähnt, dass das Bootfahren allen Spaß gemacht hat.

Alternativveranstaltung für MinistrantINNEN in Main-Spessart

Main-Spessart. (ub) Ein herber Verzicht war für die Verantwortlichen aus den beiden Ministrantenarbeitskreisen (MAK) aus den Dekanaten Karlstadt und Lohr, dass der diesjährige Ausflug in den Freizeitpark Tripsdrill mit geschätzten 5-6 Bussen und mehreren hundert Ministranten coronabedingt nicht stattfinden konnte.

Die verantwortliche Jugendseelsorgerin Katrin Fuchs und MAK Leiter Uwe Breitenbach hatten sich entschieden, aufgrund der veränderten Bedingungen, den MinistrantINNNEN, OberministrantINNEN und ihren Verantwortlichen ein Alternativprogramm zu bieten, so dass trotzdem ein Kontakt zu den Jugendlichen ermöglicht werden konnte.

Mit einem Vorbereitungsteam aus den Hauptamtlichen Mitarbeitern und den Ehrenamtlichen entstand so ein abwechslungsreiches Nachmittag füllendes Programm, das Spiel und Spaß sowie auch spirituelle Impulse über die diözesane Online Onlineplattform vermitteln sollte.

Dabei scheuten die Verantwortlichen keine Mühen und betrieben auch entsprechenden Aufwand. So wurde zur Begrüßung bei der Vorstellrunde der Teilnehmer sogar Bischof Franz Jung online mit in die Runde geholt. In einem kleinen Videoclip grüßte er die MSP-Minis und ermutigte sie auch weiterhin ihre christliche Vorbildfunktion durch ihr Engagement und ihre Gemeinschaft zu zeigen.

In einem ersten Spieleblock ging es wie im Original Tabu Spiel darum, den Mitspielern auf Zeit Begriffe zu erklären, ohne den eigentlichen Begriff sowie fünf andere naheliegende Worte zu verwenden. Im Unterschied zum Original ging es beim Reli-Tabu natürlich um religiöse Begriffe auch aus dem Ministrantendienst und kirchlichem Umfeld.

In der zweiten Spielerunde klickten sich die Teilnehmer des Online-Spiele-Nachmittags dann in eine Plattform ein, wo die Mitspielern wie beim Montagsmaler Begriffe durch Skizzen und grafische Impulse erraten mussten.

Mit einem spirituellen Impuls, den Jugendseelsorgerin Katrin Fuchs mit ihrem Team vorbereitet hatte, waren die Teilnehmer auch nochmal kreativ gefordert: nach einer musikalischen Einstimmung durften die MinistrantINNEN dann einen Fisch als Gemeinschaftssymbol falten und darauf ihre Bitten oder Hoffnungen schreiben. Eine Kerze, die bei allen zuhause dabei entzündet war, sollte die Verbindung im gemeinsamen Gebet und mit Gott noch verdeutlichen. Mit den gestalteten Fischen wurde dann sogar noch unter Beteiligung aller Teilnehmer ein kleines Video aufgezeichnet, das dann ebenso wie der Videoclip mit Bischof Franz auf den Social Media Kanälen
(Facebook: https://www.facebook.com/makkarlstadt/, Instagram: https://www.instagram.com/mak_karlstadt/, Telegram: t.me/@minismakkar,
Facebook: www.facebook.com/kja.regio.msp Instagram: kjamainspessart Telegram t.me/RegioMSP) online abrufbar ist.

In der Abschlussrunde nach rund drei schnell und abwechslungsreich vergangenen Stunden dankte MAK-Leiter Religionspädagoge Uwe Breitenbach explizit allen Teilnehmern sowie den Engagierten im Vorbereitungsteam für ihren Einsatz, verbunden mit dem Wunsch auf baldige reale Begegnungen.

Text und Foto Uwe Breitenbach MAK KAR

Unser Foto zeigt MAK Leiter Uwe Breitenbach und Leitungsteammitarbeiter Jens Breitenbach beim Online Spiele Nachmittag im heimischen Wohnzimmer.

Seit Gründung des Leitungsteams was in diesem Jahr schon 20 Jahre besteht, sind wir aktiv bei der Kleidersammlung des Diözesanbüros engagiert und helfen beim Verladen der Kleider in die LKWs in Karlstadt und Gemünden.

Inzwischen stellen auch einige Leitungsteammitglieder in ihrer Pfarrei Garagen oder Hänger zur Verfügung um dort vor Ort eine Sammelstelle einzurichten und dies dann weiterzuleiten.

Genau jetzt ist wieder Entspurt, denn am Samstag zw. 8 und 12 Uhr ist die Abgabe in Karlstadt und Gemünden. Rund um Arnstein ist die Abgabe bereits am Freitag beim Zwischenstopp des LKWs dort.

In diesem Jahr geht der finanzielle Erlös komplett an unsere beiden Partnerbistümer: Obidos und Mbinga.

Wie sieht es bei euch aus? Seid ihr am Samstag bei der Haussammlung mit Transporter, Bulldog oder Anhänger aktiv oder quillt die Sammelstelle vor Ort schon über?
Wir freun uns über jeden der am Samstag bei uns vorbei schaut.

Leider sind aktuell ja einige Dinge wegen Corona nicht möglich. 
Wir hoffen ihr findet Wege für einen Ersatz der Gruppenstunden, z.B. per Online Meeting oder andere Wege.
Spielideen sind hier etwa:

  • Ein Agentenspiel, bei den man in zwei Teams eine Bombe entschärfen muss, das eine Teams sieht die Bombe auf der App, das andere ist die Agentenhotline mit der Lösungsanleitung, die aber nur etwas bringt, wenn der Agent genau erklärt was er vor sich sieht.
    https://www.escape-the-boom.com/deutsch
  • Den klassischen Montagsmaler gibts auch online unter https://skribbl.io/ hier kann reihum ein Bild gemalt werden, während alle anderen raten können. Wer es zuerst errät und korrekt eintippt erhält die meisten Punkte. Über dem Bild seht irh übrigens die Anzahl der Buchstaben oder ob es mehrere Wörter sind. Zudem erscheinen hier nach einer Zeit auch einzelne Buchstaben als Hilfe.

Am 24.1. traten die Minis im Dekanat zum Ministrantenfußballturnier gegeneinander an, um für das Diözesane Turnier am 1.2. die beste Mannschaft heraus zu finden.

Ein gemeinsamer Aktionstag der Ministranten aus Duttenbrunn, Himmelstadt, Retzbach, Retzstadt und Zellingen fand zum besseren Kennenlernen in Himmelstadt statt.

Viel Spaß hatten die Ministranten bei der diesjährigen Kanufahrt des MAK Karlstadt von Gräfendorf nach Gemünden bei herrlichem Badewetter!

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